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Zucht

 

WIE ALLES BEGANN UND NIE EIN ENDE FAND:

Das sind wir: Ich (1967), Daniel (1966), Lucas (1996), Ana (1999) und Nuria (2001)

Wie bei jeder anderen Familie mit Kleinkindern wurde bei uns über das Thema "Haustier" viel diskutiert. Meerschweinchen.... warum nicht? Aber nicht im Haus dachten wir, da sowohl Lucas wie auch ich Staub und Milben-allergisch sind.  So habe ich angefangen mich darüber zu informieren und erfuhr, dass man sie das ganze Jahr draussen halten kann. Das Buch "Artgerechte Haltung - ein Grundrecht auch für Meerschweinchen" von Ruth Morgenegg war während vielen Abenden meine Bettlektüre. "Drei Tiere sind besser als zwei, zwecks Wärmespenden in Winter", wurde uns gesagt. Also machte ich mich im Internet auf die Suche nach einem kastrierten Böcklein und zwei Weibchen, denn für die Übersiedlung von Tieren aus der Tierhandlung ins Freie hätte ich bis zum Sommer warten müssen.. So kamen zu uns die damals kleinen Lena und Fiona und dazu der allerliebster Filou, ein US-Teddy Böckli der im Nu unsere Herzen erobert hatte.

Filou war eher wie ein Hund, zutraulich, aufgestellt und sehr aktiv. Immer war er draussen während sich die anderen zwei immer versteckt haben. Dann hat er ihnen öfters das Futter bis ins Häuschen geschleppt und ist wieder gegangen. Rundum liebenswert.  
Nach ein paar Wochen gesellte sich Lena immer mehr zu ihm und Fiona war immer alleine. Das tat mir so leid, dass ich dachte : Zwei und zwei wäre wohl besser. So holten wir Lila dazu. Damals hätte ich schon gerne ein Teddy-Weibchen gehabt, so vernarrt war ich in Filous Art, fand aber keines und wollte nicht so lange warten. 
Und dann passierte es. Eines Morgens, der Schock, Filou lag gelähmt im Stall. Ich rannte mit ihm heulend zum Tierarzt, dort wurde zwei Tage lang verschiedenes versucht aber ohne Erfolg. Er ist auf den Tag genau nur zwei Monate alt geworden. Wir haben sehr getrauert.
Die Weibchen waren aufs mal total agressiv zueinander. Churro kam zu uns um Ruhe zu schaffen und so war es. Dabei hätte es bleiben sollen, aber....
Nach soviel Internet-Suche war ich fasziniert von der Vielfalt dieser Tierart, wovon ich keine Ahnung gehabt hatte. Das Einrichten und Pflegen des Geheges machte auch soviel Spass, dass im Hinterkopf der Gedanke von "Mehrschweinchen" sich breit machte. Mein Mann ist dem nicht abgeneigt und unterstützt mich ganz toll mit seinem handwerklichen Geschick und seiner Toleranz. Nun ist es längst nicht mehr eine Kinderlaune sondern ein richtiges Hobby geworden, welches uns allen Freude macht.

Wir mussten aber auch lernen mit Krankheit und Tod unsere Meeris umzugehen:
Pilz, Milben, Schwangerschaftsvergiftung, Frühgeburt.....
Ich lerne immer noch und sage heute zu mir: Auch wenn ich nicht alle helfen konnte, solange meine Meeris leben haben sie ein rundum schönes Leben. 

Wie es weitergeht.................erfahrt ihr nach und nach in "Aktuelles".

 

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